PIM & DAM
Daten sind das Projekt.
Produktdaten und Medien liegen in Excel-Listen, auf Laufwerken und in Köpfen.
Ein PIM- oder DAM-System kann das ordnen – aber nur, wenn vorher klar ist, welche Daten wozu gebraucht werden und wer sie pflegt.
Ein PIM räumt nicht auf.
Die häufigste Ursache für gescheiterte PIM-Projekte ist nicht die Technik, sondern eine offene Frage: Wer entscheidet, wie ein Produkt beschrieben wird – und wer verantwortet, dass es aktuell bleibt? Bleibt das ungeklärt, entsteht ein teures System.
- Wir klären zuerst, welche Daten Sie brauchen – nicht, welche das System kann
- Datenqualität ist Projektinhalt, kein Nebenprodukt
- Zuständigkeiten stehen fest, bevor die erste Maske gebaut wird
Zentral, konsistent, effizient
Leistungen im Detail
Vier Aufgaben,
eine Grundlage.
Beratung & Systemauswahl
Wir prüfen erst, ob Sie ein System brauchen – und wenn ja, welche Anforderungen es erfüllen muss.
- Bestandsaufnahme von Daten, Quellen und Kanälen
- Anforderungsprofil, das auch bei einer Ausschreibung trägt
- Nutzen- und Aufwandsbetrachtung vor der Investition
- Einordnung, ob PIM, DAM oder beides der richtige Schritt ist
Datenmodell & Einführung
Das Datenmodell ist die wichtigste Entscheidung im Projekt – und die, die sich am schwersten korrigieren lässt.
- Attribute, Varianten, Beziehungen und Sprachen strukturieren
- Pflichtfelder und Freigabestände definieren
- Einführung in Etappen: ein Sortiment, ein Kanal, dann ausbauen
- Schnittstellen zu ERP, Shop und weiteren Kanälen
Migration & Datenqualität
Der unterschätzte Teil: Bestandsdaten sind selten so gut, wie sie in der Liste aussehen.
- Bestandsdaten übernehmen, abgleichen und bereinigen
- Dubletten, Lücken und Widersprüche sichtbar machen
- Regeln, die Qualität dauerhaft halten statt einmalig herstellen
Pflegeprozesse & Rollen
Damit das System auch nach sechs Monaten noch gepflegt wird.
- Rollen, Rechte und Freigabewege entlang Ihrer Abläufe
- Redaktionsoberflächen, die zur Arbeitsweise passen
- Schulung der Beteiligten, nicht nur der Administratoren
- Externe Zugänge für Agenturen, Händler und Lieferanten
Zwei Systeme, zwei Aufgaben.
Die Begriffe werden oft vermischt. Der Unterschied entscheidet darüber, wo Sie anfangen.
PIM – Produktinformationen
Attribute, Varianten, Beziehungen, Preise, Texte, Übersetzungen. Antwort auf: Was ist dieses Produkt, und wie beschreiben wir es überall gleich?
DAM – Medien und Dateien
Bilder, Videos, Dokumente, Druckdaten – mit Metadaten, Versionen, Rechten und automatischen Ableitungen je Kanal. Antwort auf: Welche Datei ist die richtige, und wer darf sie wofür nutzen?
Und wenn beides?
Meist braucht es beides – aber nicht gleichzeitig. Wir empfehlen den Einstieg dort, wo der Aufwand heute am größten ist.
Unterschiedliche Anforderungen. Passende Lösungen.
Unsere Digitalprojekte starten nicht mit einer bestimmten Technologie, sondern mit der Frage: Welche Prozesse sollen optimiert werden. Liegen Produktdaten und Medien an vielen Stellen, kann ein PIM- oder DAM-System die richtige Lösung sein. Sollen Inhalte und Produktdaten in einem System zusammenlaufen, kommt eine Digital-Experience-Plattform ins Spiel. Und wenn Standardsoftware nicht zu den eigenen Abläufen passt, entwickeln wir individuelle Lösungen. Dazu kommen Webentwicklung und Webdesign für den digitalen Auftritt sowie Hosting für einen zuverlässigen Betrieb.
Kurz beantwortet
Das hängt davon ab, wo heute die meiste Handarbeit steckt. Bei vielen Varianten und Sprachen ist es meist das PIM, bei vielen Bildern und Kanälen das DAM.
Bis zu einer bestimmten Größe durchaus. Kritisch wird es, wenn mehrere Personen gleichzeitig pflegen, Daten in mehrere Kanäle müssen oder Stände auseinanderlaufen.
Nein. Wir beraten systemunabhängig, umgesetzt wird mit Pimcore oder openDXP – aus Verantwortung für den späteren Betrieb. Passt eine andere Plattform besser, sagen wir das und liefern das Anforderungsprofil dafür.
Wir starten mit einem überschaubaren Umfang – ein Sortiment, ein Kanal. Den Zeitraum dafür nennen wir nach der Bestandsaufnahme verbindlich.
Ihr Team – mit Rollen und Oberflächen, die zu Ihren Abläufen passen, und mit Schulung für alle Beteiligten.
Ja. Wir übernehmen, gleichen ab und machen sichtbar, wo Lücken und Widersprüche stecken – bevor sie in das neue System wandern.