Brugger GmbH Magnetsysteme

Website- und PIM-Relaunch für 1.600 Magnetsysteme aus dem Schwarzwald.

  • UX-Konzeption
  • Webdesign
  • Pimcore-Entwicklung
  • PIM-Aufbau
  • Produktfinder & Filterlogik
  • Suchindex
  • PDF-Automatisierung
  • Schnittstellen-Einrichtung
  • Produktdaten-Schnittstelle
  • B2B-Marktplatzanbindung
  • Mehrsprachigkeit DE/EN/FR

Die Brugger GmbH aus Hardt ist ein Familienunternehmen und seit 60 Jahren Spezialist für magnetische Befestigungstechnik. Magnettechnik, Metallverarbeitung und Kunststofftechnik liegen unter einem Dach – von der Konstruktion über den eigenen Werkzeugbau bis zur Montage. Jährlich entstehen so mehrere Millionen Magnetsysteme.

Das Portfolio reicht von hochwertigen Standardartikeln bis zu komplexen Sondersystemen: gummierte Magnetsysteme, Topfmagnete, Stabgreifer, Magnetfilter, Magnetbeschläge, POS- und Büromagnete, Rohmagnete, dazu magnetische Kupplungen, Ringspaltsysteme und Rotoren. Beliefert werden 16 Branchen, von der Automobilindustrie über Medizintechnik bis zur Windkraft.

Entstanden ist ein neuer Webauftritt mit einem PIM als Kernstück – strukturierte Produktdaten, aus denen sich Produktfinder, Detailseiten, Datenblätter und Marktplatz-Feeds gleichzeitig speisen.

Unser Werk:

  • Analyse der bestehenden Website und der Nutzeranforderungen
  • Konzeption einer responsiven Website mit neuem Erscheinungsbild
  • Aufbau des PIM als zentrale Datenbasis für alle Magnetsystem-Typen
  • Produktfinder mit Filterung nach Haftkraft, Temperatur und Maßen inklusive Toleranzen
  • Suchindex über den gesamten Produktbestand
  • Automatisierte PDF-Datenblätter je Produkt und Sprache
  • Schnittstelle zum Lesen und Schreiben von Artikeldaten
  • Anbindung an B2B-Marktplätze
  • Merkliste und Preisanfrage über den gesamten Katalog
  • Umsetzung in Pimcore auf Container-Infrastruktur

    Ein Magnet ist kein Artikel, sondern ein Datensatz.

    Wer im Maschinenbau ein Magnetsystem sucht, sucht keine Produktbezeichnung. Er sucht 40 Newton Haftkraft bei maximal 80 Grad Einsatztemperatur, rund, 25 Millimeter Außendurchmesser mit zwei Millimeter Toleranz, Innengewinde, verzinkt.

    Genau diese Anfrage muss die Website beantworten – über sehr unterschiedliche Systemtypen hinweg:

    • Sehr unterschiedliche Magnetsystem-Typen einheitlich, aber flexibel abbilden
    • Produkte gezielt nach Haftkraft, Temperaturbereich und exakten Maßen inklusive Toleranzen auffindbar machen
    • Für jedes Produkt und jede Sprache aktuelle PDF-Datenblätter automatisch erzeugen
    • Artikeldaten sowohl extern lesbar als auch beschreibbar halten

    Ein Datensatz.
    Vier Ausgabekanäle.

    Im PIM liegt jedes Magnetsystem als strukturierter Datensatz: Magnetwerkstoff, Gehäusematerial, Maße mit Toleranzen, Haftkraft, Einsatztemperatur, Ausführung, Oberfläche, Branchenzuordnung.

    Aus diesen Feldern entstehen der Produktfinder, die Detailseite, das PDF-Datenblatt und der Marktplatz-Feed – gleichzeitig und in drei Sprachen. Eine geänderte Haftkraft ändert sich überall, nicht an vier Stellen nacheinander.

     

    Vier Ausgaben

    Finder, Detailseite, Datenblatt und Marktplatz aus derselben Quelle

    Einheitliches Datenmodell

    von der gummierten Scheibe bis zum Ringspaltsystem

    Mehrsprachig

    Deutsch, Englisch und Französisch aus einem Bestand

      Suchen, wie Konstrukteure denken.

      Der Produktfinder filtert nicht nach Kategorien, sondern nach technischen Eigenschaften. Maße lassen sich rund oder eckig eingeben – bei rund über Außen- und Innendurchmesser und Höhe, bei eckig über Länge, Breite und Höhe.

      Der entscheidende Schalter ist die Toleranzsuche: Wer 25 Millimeter braucht, aber mit 23 bis 27 leben kann, aktiviert die Zwei-Millimeter-Toleranz und bekommt Treffer, die eine exakte Suche verschluckt hätte. Dazu Haftkraft und Einsatztemperatur als eigene Bereichsfilter.

      Maßsuche mit Toleranz

      rund oder eckig, wahlweise mit 2 mm Spielraum

      Haftkraft & Temperatur

      als Bereichsfilter, nicht als Textfeld

      Branchenfilter

      Einstieg über die Anwendung statt über die Bauform

      Kein Datenblatt, das älter ist als das Produkt.

      Technische Datenblätter sind im B2B-Vertrieb das Dokument, das im Zweifel entscheidet – und in vielen Unternehmen zugleich das, was am schnellsten veraltet. Ein Wert ändert sich im ERP, das PDF auf der Website bleibt, wie es war.

      Bei Brugger entsteht das Datenblatt aus dem Datensatz, in jeder Sprache. Es gibt keine gepflegte PDF-Ablage, die auseinanderlaufen könnte. Was das Datenblatt zeigt, ist per Definition das, was im PIM steht.

      Automatische Erzeugung

      je Produkt und je Sprache, ohne manuellen Zwischenschritt

      Keine Dublettenpflege

      eine Quelle statt einer Ablage aus Einzeldokumenten

      Merkliste & Preisanfrage

      ausgewählte Artikel gebündelt anfragen

      Daten, die in beide Richtungen fließen.

      Die Artikeldaten sind nicht nur lesbar, sondern auch beschreibbar. Angeschlossene Systeme können Werte abrufen und zurückschreiben – das PIM ist damit nicht eine Kopie der Wahrheit, sondern die Wahrheit selbst.

      Auf derselben Grundlage laufen die B2B-Marktplätze: Wo Brugger gelistet ist, kommen die Produktdaten aus demselben Bestand wie auf der eigenen Website. Ein Sortiment, ein Datenstand, unabhängig vom Kanal.

      Lesen und Schreiben

      Schnittstelle in beide Richtungen statt Einbahnstraße

      Marktplatzanbindung

      B2B-Plattformen aus demselben Datenstand beliefert

      Single Point of Truth

      das PIM ist die Quelle, nicht ihre Kopie

      Recherche beginnt selten am Schreibtisch.

      Ein Konstrukteur steht an der Maschine, ein Einkäufer sitzt beim Lieferanten, ein Monteur hat das Bauteil in der Hand. Der Produktfinder muss auch dann funktionieren, wenn der Bildschirm handtellergroß ist.

      Die Filterspalte wird auf dem Smartphone zu einem einklappbaren Bereich über der Trefferliste, die Datentabellen brechen um statt zu scrollen, und die Merkliste bleibt über alle Schritte erreichbar – damit aus der Recherche unterwegs am Schreibtisch eine Anfrage werden kann.

      Brugger profitiert von einem modernen Webauftritt und einer deutlich effizienteren Pflege des Portfolios. Der Aufwand liegt dort, wo er hingehört – in der Produktdatenpflege – und nicht mehr in der Vervielfältigung derselben Information über Seiten, PDFs und Marktplätze hinweg.

      Für Kunden heißt das: Sie finden über technische Eigenschaften statt über Produktnamen, sehen dieselben Werte auf jeder Ausgabe und können ihre Auswahl direkt als Anfrage übergeben.

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      Timon Dehmer

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